Lefkada 2013

 

Unbeirrt von den in den deutschen Medien kolportierten, deutschfeindlichen Aktionen in Griechenland beschließen wir, unsere Freunde, Johanna und Herbert, in Nidri auf Lefkada zu besuchen.

 

Wir nehmen die Fähre von Ancona, und 18 Stunden später kommen wir ausgeruht in Igoumenitsa an. Von hier aus sind es noch 110 km nach Nidri, und Lefkada ist durch eine Brücke mit dem griechischen Festland verbunden.

 

Leider verfolgt uns der Regen seit Bologna, und so haben wir auch auf Lefkada meist wolkenverhangenen Himmel, durch den wir uns die kleine Insel und die exzellente griechische Küche aber nicht vermiesen lassen.

 

Nach zwei Tagen ziehen wir in die kleine Bucht von Poros, wo wir unser Hauptquartier aufschlagen. Von Poros aus unternehmen wir Ausflüge in alle Himmelsrichtungen, wobei uns unverhofft der aus unserer Heimat so bekannte Föhn zuhilfe kommt: wir überqueren den etwa 550 m hohen Gebirgszug entlang der Westküste und landen in strahlendem Sonnenschein! Kilometerlange und fast menschenleere Strände vor umwerfender Farbkulisse des Ionischen Meeres faszinieren uns.

 

Leider ist unser Urlaub diesmal sehr kurz, und so müssen wir schon viel zu früh Abschied nehmen von dieser sehr gastfreundlichen und keineswegs deutschfeindlichen Insel. Wir versüßen uns den Abschied von Johanna und Herbert mit einem opulenten Mahl in der Taverne der Familie Yapitzakis in Poros.

 

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