Korsika 2019

 

 

 

Abenteuer haben wir das ganze Jahr, wir brauchen wieder mal Erholung - und die finden wir regelmäßig auf Korsika. Und dort eignet sich Camping Rondinara

 

 

 

 

mit seinem erstklassigen Restaurant und der wunderschönen Badebucht für unsere Zwecke hervorragend.

 

 

Wir suchen uns ein abgelegenes, ruhiges Plätzchen und errichten unsere Zweitwohnung.

 

 

 

 

Der Strand ist über einen halben Kilometer Schotterpfad zu erreichen, unser Lieblingsstück linkerhand erfordert etwas mehr Geländegängigkeit, deshalb gehen wir jeden Tag in Bergstiefeln zum Schwimmen!

 

 

 

 

Ständig wechselnde Segelboote ankern in der Rondinarabucht.

 

 

Entgegen den ursprünglichen Vorhersagen wird das Wetter zunehmend unbeständig. Und so entschließen wir uns zu einem Ausflug in die Berge, wo ein Fluß durch eine Felswand tritt und als Wasserfall in die Tiefe stürzt:

 

 

 

Die Wanderung zum Wasserfall führt durch beeindruckende Felsenlandschft und auch von Stein zu Stein balancierend durch einen breiteren Fluß.

 

 

Endlich oben angekommen verschwindet der Fluß im Fels und erst nach einer weiteren Runde um absturzgefährdete Felskugeln herum sieht man den Wasserfall.

 

 

 

Von der Aussichtsplattform geht es extrem steil in die Tiefe hinab, ohne Sicherung durch Stahlseil-Handläufe wäre der Abstieg ein zu großes Risiko! Und auch der Aufstieg zurück auf die Plattform ist sehr mühsam und beansprucht sämtliche Gliedmaßen!

 

 

 

 

Am Ausgangspunkt zurück, lassen wir uns erschöpft in einem Café die wohlverdienten Crêpes servieren, bevor wir uns wieder in die vermeintliche Abgeschiedenheit nach Rondinara begeben.

 

 

Eigentlich suchen wir ja Erholung und keine Abenteuer, aber eins muß doch noch sein. Von "unserem" Strandabschnitt haben wir auf der gegenüberliegenden Seite in Art Bunker im Gestrüpp entdeckt. Den haben wir schon einmal versucht zu finden - vergeblich! Es gibt keinen Weg dorthin, man weiß, dass er da irgendwo sein muss, aber er bleibt wie vom Erdboden verschluckt.

 

 

Diesmal sind wir wild entschlossen und kämpfen uns die durch die Macchia, völlig zerkratzte Beine nehmen wir billigend in Kauf. Und unser Einsatz wird belohnt - plötzlich stehen wir mitten im Bunker! Zeuge einer traurigen Geschichte, die unsere Vorfahren noch miterlebt haben.

 

 

 

 

Auf unseren täglichen Fußmärschen entdecken wir in der duftenden Macchia viele bunte Pflanzen.

 

 

 

 

 

 

 

Mit befriedigter Neugier widmen wir uns wieder den angenehmen und erholsamen Seiten von Rondinara. Im Strandcafé und auch im Spitzenrestaurant am Platz lassen wir uns mit allerlei korsischen Köstlichkeiten das Ende unseres Kurzurlaubs versüßen.

 

 

Wir knüpfen unsere Träume an den vorbeisegelnden Fünfmaster und freuen uns nach 40 Jahren Korsika auf neue Ziele.